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TIERSCHUTZ → Reaktionen zu medialen Berichten (Andrea Eder/Hundeschule LUCKY DOGS) |
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----- Original Message -----
Von:
Hundeschule LUCKY DOGS S. g. Help-TV Team,
danke für Ihren Beitrag bezüglich des skrupellosen Handels mit Welpen. Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen möchte ich anmerken, dass der Leidensweg dieser armem Hundewelpen mit der Übernahme durch den Hundehalter meistens noch lange nicht zu Ende ist. Denn in der Praxis werde ich immer wieder mit Fällen konfrontiert, wo es aufgrund der negativen Umstände zu sozialen Problemen und in weiterer Folge zu Verhaltensstörungen kommen kann. So können die zu frühe Entwöhnung von der Mutter, die fehlende Prägephase und die traumatischen Erlebnisse während des Transportes zu physischen und psychischen Problemen führen, die oft ein ganzes Hundeleben nachwirken!
Daher meine eindringliche Warnung an alle Welpeninteressenten/Innen: KEINE Welpen aus Massenzuchten oder dubiosen Auslandsimporten kaufen! Auch nicht aus falschem „Mitleid“, denn wenn die Nachfrage nach solchen armen Geschöpfen versiegen würde, dann gäbe es über kurz oder lang keine solchen tierquälerischen „Geschäfte“ mehr!
Und meine innige Bitte an die zuständigen Politiker/Innen: Bitte unbedingt endlich entsprechende Gesetze zum Schutz der armen Tiere erlassen und konsequent durchgreifen!
DANKE im Namen aller wehrlosen Hunde J Andrea
Eder Prüferin der Stadt Wien f. d. Wiener Hundeführschein, Präsidentin der VÖHT – www.voeht.at |
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! PROTEST ZUM HUNDKATZEMAUS Beitrag vom 12.11.2005 ! |
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----- Original Message -----
From: Hundeschule LUCKY DOGS
To:
mail@vox.de
Sent: Saturday, November 12, 2005 8:06 PM
Subject: Beschwerde zu HUNDKATZEMAUS vom 12.11.2005
Sehr geehrte Redaktion von "HundKatzeMaus",
wir haben heute Ihren Beitrag zu den
"Erziehungsmethoden" von Klaus Kleemann gesehen.
Wie kann man SO ETWAS einem breiten
Publikum zeigen?
Diese "Methode" ist nichts Anderes
als Zwang und Druck für die armen Hunde!
Eigentlich sollten solche veralteten
Maßnahmen der Vergangenheit angehören und viele internationale
Hundetrainer arbeiten intensiv daran, den Menschen einen positiven
und artgerechten Umgang mit ihrem Hund zu zeigen sowie die
Körpersprache des Hundes näher zu bringen.
Mit Ihrem Beitrag über diese aversiven
Ausbildungsmethoden haben Sie leider dazu beigetragen, dass viele
unwissende oder Hilfe suchende Hundehalter sich an diesen
Zwangmethoden orientieren werden - es ist traurig, dass immer wieder
in den Medien (schlecht recherchierte?) Beiträge über gewaltsame
"Hundeerziehung" gezeigt werden.
Zur
Verdeutlichung hier zwei Beispiele:
1. Stellen Sie sich vor, Sie bewerben
sich für eine Stelle, kommen ins Büro des zukünftigen Chefs.
Anstatt dass er sie höflich bittet, sich
zu setzen, steht er wortlos auf und drückt sie so fest bei den
Schultern herunter, bis sie in den nächsten Stuhl sinken.
Wenn sie sitzen, sagt er ihnen, dass sie
nun das tun, was er wollte - er hat Ihnen ein "Kontaktkommando"
gegeben.
2. Ihr 3jähriges Kind kommt in den
Kindergarten, die Kindergartentante möchte, dass es nach dem Essen
vom Tisch aufsteht. Sie geht zu dem Kind, zieht so lange am Arm des
Kindes, bis es weinend aufsteht. Dann sagt sie dem Kind, dass es vom
Tisch aufgestanden ist - sie hat dem Kleinkind ein "Kontaktkommando"
gegeben.
Genau SO ARBEITET dieser Herr Kleemann
mit den (armen!) Hunden!!!
Sie werden gewaltsam und mit Druck
gezwungen, etwas zu tun (oder zu unterlassen) ...
Finden Sie das gut?
Wir nicht .... :-(
Bitte recherchieren Sie das nächste Mal
besser, bevor Sie Methoden propagieren,
denen aversive Maßnahmen zugrunde liegen
- zum Wohle des Tierschutzes.
Mit freundlichen Grüßen,
Andrea Eder & Team
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! PROTEST ZUM HELP-TV Beitrag vom 21.9.2005 ! |
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KANN MAN PROBLEMHUNDE ERZIEHEN? -
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!Andrea Eder von LUCKY DOGS hat am 22.9.05 ein Protest-Schreiben an die Help-TV Redaktion help-tv@orf.at zu dieser schlecht recherchierten Sendung geschrieben, welche ein total falsches Bild über Hundeverhalten- u. Erziehung zeigte. Die im Beitrag gezeigte "Hundetrainerin" oder "Hunde-Nanny" Sonja Kvapil gab live Anweisungen für aversive und völlig veraltetete Ausbildungsmethoden (z.B. Kettenwürger als "Erziehungsmaßnahme" ...)! Die anwesenden Hunde waren komplett überfordert, gestresst und als Draufgabe wurde an deren Kettenwürgehalsbändern geruckt oder ein Hund wurde mit dem Knie brutal ins "Platz" gedrückt, etc.! Solche Methoden nennt man wohl eher Tierquälerei und nicht Hundeerziehung!!! Genau SO können normale Hunde zu Problemhunden gemacht werden - also bitte unbedingt VORSICHT bei fachunkundigen Leuten, die solche falschen "Ausbildungsmethoden" propagieren! |
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